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Dave Richards war Teamchef beim Renault-Vorgängerteam Benetton © imago

Ecclestone lässt durchblicken, dass um die Franzosen ein Wettbieten entbrannt ist. Auch ein spanischer Investor hat Interesse.

London - Wohin verschlägt es den zuletzt arg gebeutelten Rennstall? Um Renaults Formel-1-Team gibt es derzeit offenbar ein Wettbieten mehrerer Interessenten.

Laut Formel-1-Boss Bernie Ecclestone sollen neben dem britischen Prodrive-Rennstall von David Richards auch eine Investoren-Gruppe um den Spanier Gerard Lopez sowie zwei weitere Kandidaten den Kauf des französischen Teams ins Auge gefasst haben.

Renault soll Presseberichten zufolge sein Team verkaufen, den danach eigenständigen Rennstall aber weiterhin mit seinen Motoren beliefern wollen.

In der laufenden Woche soll die Konzernspitze zu einem Treffen zusammenkommen, um über die weitere Vorgehensweise zu beraten.

"Crashgate-Affäre" um Briatore

Im Herbst hatte Renault angekündigt, bis Jahresende eine Entscheidung über die Zukunft seines durch die "Crashghate-Affäre" um den früheren Pilot Nelson Piquet junior und Ex-Teamchef Flavio Briatore in die Negativschlagzeilen geratenen Teams zu fällen.

Prodrive hatte sich im vergangenen Sommer vergeblich um einen Platz für sein Team in der Formel-1-Saison 2010 beworben.

Bald ein Chinese in der F1?

Lopez steht in Verbindung mit dem chinesischen Piloten Tung Ho-Pin, der bereits für Renault Testfahrten absolviert hat.

Renault, das für 2010 den Polen Robert Kubica als Fahrer verpflichtet hat, war nach der Unfall-Affäre von Singapur vom Weltverband FIA auf Bewährung gesperrt worden, hatte dem Verband im Gegenzug aber einen Verbleib in der Formel 1 zugesichert.

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