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Der Nordwestrusse Witali Petrow (r.) gewann 2002 in seiner zweiten Saison den Lada-Cup © getty

Witali Petrow komplettiert das erste osteuropäische Fahrer-Duo der Formel 1 und soll eine Millionen-Mitgift im Gepäck haben.

Valencia - Witali Petrow wird als erster Russe in der Formel 1 an den Start gehen.

Bei der Präsentation des Renault-Teams am Sonntag in Valencia wurde der 25 Jahre alte Vize-Meister der GP2-Serie als Teamkollege des Polen Robert Kubica bestätigt.

Gemeinsam mit dem neuen Teamchef Eric Boullier enthüllten die beiden Ost-Europäer ihr neues Auto für die Saison 2010, das in Erinnerung an die Anfänge von Renault in der Königsklasse in den 70er Jahren wieder klassisch in gelb und schwarz lackiert ist. 198918(Die Bilder des R30)

Dritter Mann ist ein Chinese

"Das ist eine großartige Gelegenheit für mich. Ich habe immer von der Formel 1 geträumt", sagte Petrow.

"Wir wissen, dass Witali als Neuling in dieser Saison viel zu lernen hat, aber seine Leistungen in der GP2 im vorigen Jahr waren außergewöhnlich und bestätigen, dass er bereit für den Schritt in die Formel 1 ist", meinte Boullier.

Dritter Fahrer und damit erster Ersatzpilot wird der Chinese Ho-Pin Tung. Als weitere Reservefahrer benannte Renault Jerome d Ambrosio (Belgien) und Jan Charouz (Tschechien).

Mitgift von geschätzten 15 Millionen

Der Luxemburger Finanz-Investor Gerard Lopez hatte im Dezember mit seiner Firma Genii die Mehrheit am Renault-Rennstall übernommen. 2010 wird das Team aber weiterhin unter dem Namen Renault in der Königsklasse antreten.

Gemeinsam mit dem von BMW verpflichteten Kubica bildet Petrow, der in der GP2 dem Champion und künftigen Williams-Piloten Nico Hülkenberg lang Widerstand geleistet hatte, jetzt das erste ost-europäische Fahrerduo der Formel-1-Geschichte. 180745(DIASHOW: Teams und Fahrer 2010)

Nach Medieninformationen bringt Petrow angeblich 15 Millionen Euro Sponsorengelder mit. "Wir hätten Fahrer bekommen können, die doppelt so viel Geld mitgebracht hätten wie Witali", sagte Lopez.

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