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Formel-1-Boss Bernie Ecclestone glaubt, dass USF1 und Campos noch nicht für den Saisonstart bereit sind © getty

Der Weltverband stellt plötzlich klar: Entgegen Todts Aussagen dürfen USF1 und Campos nun doch nicht bei drei Rennen fehlen.

Paris - Die Formel-1-Neulinge USF1 und Campos müssten doch mit Konsequenzen rechnen, wenn sie nicht wie vorgesehen bei den ersten Rennen der am 14. März in Bahrain beginnenden Saison an den Start gehen.

Das stellte nun der Automobil-Weltverband FIA klar, nachdem FIA-Präsident Jean Todt zuvor noch so zitiert worden war, dass Teams gemäß des Concorde Agreements der Formel 1 bei drei Rennen fehlen dürften. (DATENCENTER: Die Saison 2010 im Überblick)

Todt sei nach einer Pressekonferenz in Paris in diesem Punkt falsch zitiert worden, und "nach einer sorgfältigen rechtlichen Analyse der Details" habe die FIA nun ihre definitive Haltung veröffentlicht, sagte ein Sprecher des Weltverbandes.

USF1 und Campos sind im Verzug

Allerdings nannte die FIA nicht, welche Folgen es für die Teams haben würde, wenn sie ihrer vertraglichen Startverpflichtung nicht nachkämen, auch bei nur einem Rennen.

Zuletzt hatte Formel-1-Boss Bernie Ecclestone die Gerüchteküche durch seine Einschätzung angeheizt, dass weder USF1 noch Campos für den Saisonauftakt am 14. März bereit seien.

Beide Teams haben bislang ihre Autos noch nicht vorgestellt, noch keinen zweiten Fahrer verpflichtet, nicht an den Testfahrten in der vergangenen Woche in Valencia teilgenommen und zudem schon ihre Starts bei den Tests in Jerez abgesagt. 199018(DIASHOW: Schumis erste Tests)

Lotus präsentiert Auto am Freitag

USF1 und Campos sind zwei der vier angemeldeten Neulinge für die neue Saison.

Virgin mit dem Wersauer Piloten Timo Glock hat sein Auto vor wenigen Tagen vorgestellt, und die Präsentation von Lotus findet am Freitag statt.

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