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Robert Kubica holte für Renault bislang zwei Podiumsplatzierungen © getty

Robert Kubica bindet sich bis 2012 ans Renault-Team. Doch wer wird 2011 sein Stallgefährte? Drei Deutsche sind im Gespräch.

Paris - Robert Kubica hat seinen Vertrag bei Renault bis Ende 2012 verlängert.

Das gab der Rennstall, der seit Jahresbeginn mehrheitlich in Besitz der Firma Genii des luxemburgischen Finanzinvestors Gerard Lopez ist, am Mittwoch im Vorfeld des britischen Grand Prix in Silverstone (Training, Freitag, 11 Uhr im LIVE-TICKER und LIVE im TV auf SPORT1) bekannt.

"Es war eine einfache Entscheidung für mich, bei einem Team weiterzumachen, in dem ich mich zu Hause fühle. Für mich ist wichtig, in der richtigen Atmosphäre zu sein, mit einer guten Gruppe von Leuten, die alle in die gleiche Richtung arbeiten", sagte der 25 Jahre alte Pole, der in dieser Saison schon einen zweiten Platz in Melbourne und Rang drei in Monaco erreichte.

In der WM-Gesamtwertung belegt er vor dem 10. von 19 WM-Läufen mit 83 Punkten Platz sechs.

Kubica, der 2008 in Montreal seinen bislang einzigen GP-Sieg feierte, war nach dem Rückzug von BMW im Winter zu Renault gewechselt.

Teamchef will den Titel

"Ich denke, dass wir zusammen schon eine Menge erreicht haben, und glaube, dass wir mit viel Mühe, Zeit und dem richtigen Ansatz noch weiter nach vorne kommen können", sagte Kubica: "Das ist auf jeden Fall unser Ziel."

Teamchef Eric Boullier ist froh, dass Kubica in den kommenden beiden Jahren bleibt: "Ich bedanke mich für das Vertrauen, dass er in unser Team setzt." Der Franzose formulierte als klares Ziel, in den kommenden beiden Jahren ein Titelkandidat zu werden.

Petrow vor dem Aus?

Kubicas Teamkollege Witali Petrow, der erste Russe in der Formel 1, hat dagegen bislang wenig überzeugt. In den bisherigen neun Rennen fuhr er als Siebter in Schanghai nur einmal in die Punkte.

Daher kommen schon Gerüchte auf, dass er ersetzt werden könnte. Im Gespräch sind unter anderem Force-India-Pilot Adrian Sutil, Virgin-Fahrer Timo Glock und Mercedes-Ersatzfahrer Nick Heidfeld.

Sutil bekundet Interesse

Zumindest Sutil ist gegenüber einem Engagement bei den Franzosen nicht abgeneigt. "Renault wäre für mich mehr als eine Alternative", sagte der Gräfelfinger der "Sportbild".

Teamchef Boullier soll in Valencia bereits den Kontakt zu Sutil hergestellt haben.

Offenbar steht Renault vor dem Abschluss eines lukrativen Sponsorendeals, der den Rennstall unabhängig von Petrows Millionen aus Russland macht.

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