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Nick Heidfeld kam von BMW-Sauber zu Mercedes GP © imago

Nick Heidfeld ist mit seinem Los als Mercedes-Testpilot unzufrieden. Der Gladbacher ist auf der Suche nach einem festen Cockpit.

München - Nick Heidfeld hat sich mit seiner Rolle als Testfahrer nicht arrangiert und strebt mit aller Macht einen Stammplatz in der Formel 1 an.

"Es nagt bei jedem Grand Prix. Das war beim ersten Grand Prix sehr, sehr schwierig und ist danach leider nicht besser geworden. Ich kann und ich werde mich nicht mit der Situation abfinden", sagte er in der Sendung "Sport und Talk aus dem Hangar-7" bei "ServusTV".

"Natürlich ist es mein Ziel, kurzfristig oder nächste Saison wieder in der Formel 1 als Einsatzfahrer dabei zu sein", ergänzte Heidfeld, der seit 2000 in der Formel 1 fuhr und nach dem Ausstieg von BMW aus dem Fahrerfeld rutschte.

"Aussichten ganz gut"

"Ich weiß, dass ich noch immer begehrt bin und dass die Aussichten für die Zukunft ganz gut sind. Wir sind in Gesprächen mit fast allen Teams, die noch ein Cockpit für nächstes Jahr verfügbar haben", fügte der gebürtige Mönchengladbacher hinzu.

Dafür wird Heidfeld das Team wechseln müssen, denn dass er bei Mercedes angesichts der aktuellen Stammpiloten Michael Schumacher und Nico Rosberg keine Chance hat, ist für ihn offensichtlich: "Ja, bei Mercedes wäre es nicht möglich, da in naher Zukunft Einsatzfahrer zu sein. Dementsprechend muss man sich anderweitig umschauen."

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