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Timo Glock ärgert sich über ein erfundenes Lob seines Kollegen Lucas di Grassi © imago

So ganz ist der Ärger bei Timo Glock über das erfundene Lob seines Kollegen di Grassi nicht verraucht. Der Teamchef schlichtet.

München - Die Zitat-Affäre sorgt beim Formel-1-Team Virgin zwischen Timo Glock und seinem Fahrerkollegen Lucas di Grassi weiter für Unruhe.

"Wenn es um die Top 5 gehen würde, würde ich wohl sagen: Junge, noch einmal, dann fahre ich dir durchs Auto durch", sagte Glock: "So kann ich es als Spaß sehen, aber eben auch nur genau einmal."

Der Brasilianer di Grassi hatte nach dem letzten Rennen am Hockenheimring in eine bereits von Glock abgesegnete Stellungnahme für die Medien eingefügt, er sei "durch ein brillantes Manöver meines Teamkollegen überholt" worden.

"Zu weit gegangen"

"Es ist nicht im Sinne des Erfinders, dass man die Zitate des Teamkollegen ändert", meinte Glock: "Er sagte, es war ein Gag. Aber er muss auch sehen, was er damit anrichtet. In einem Team mit sehr strenger Linie kann es sein, dass durch so eine Aktion ein Mitarbeiter seinen Job verliert. "

Teamchef John Booth sich derweil, die Wogen zu glätten. "Timo und Lucas sind gute Freunde und machen solche Späße. Kinder spielen halt gern", sagte er dem Internetportal "Motorsport-total.com".

"Der Spaß ist ein bisschen zu weit gegangen, aber wir als Team hätten das auch noch mal prüfen müssen, bevor es rausgegangen ist. Es war eher unser Fehler als der der Jungs."

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