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Red-Bull-Star Sebastian Vettel feierte in diesem Jahr bereits sechs Saisonsiege © imago

Der Champ peilt den ersten Triumph beim Deutschland-GP an. Platz zwei in Silverstone habe seine Motivation nur noch vergrößert.

Von Olaf Mehlhose

München - Mit sechs Siegen und drei zweiten Plätzen ist Sebastian Vettel in dieser Saison bereits das Maß alller Dinge. ( WM-Stand Fahrer)

Wer aber gedacht hat, dass der Erfolgshunger des Weltmeisters irgendwann nachlassen würde, wird vom Red-Bull-Star höchstpersönlich eines Besseren belehrt.

Vor dem Deutschland-Grand-Prix (1. Training, Fr., ab 10 Uhr im TV auf SPORT1) erklärte der Champion, dass er einen Triumph bei seinem Heimrennen anpeilt, um noch mehr Distanz zwischen sich und seine Rivalen zu legen.

Dass er beim Rennen in Silverstone hinter Fernando Alonso "nur" auf Rang zwei gelandet war, habe die Motivation, ganz oben auf dem Podium zu stehen, nur noch vergrößert. (BERICHT: Alonso siegt, Webber motzt)

Vettel will den ersten Sieg

Zusätzlichen Ansporn schöpft der Weltmeister aus der Tatsache, dass er beim Großen Preis von Deutschland bisher noch ohne Sieg ist.

"Eines der Ziele, das sich jeder Formel-1-Fahrer setzt, ist das Heimrennen zu gewinnen", sagte Vettel: "Natürlich gibt man auch in den anderen Rennen 100 Prozent, aber zu Hause ist die Motivation immer noch etwas größer."

Überholen in der NKG-Schikane

Eine geeignete Stelle zum Überholen hat sich der WM-Führende bereits ausgeguckt: "Der beste Platz für Überholmanöver ist vor der NGK-Schikane - eine wirklich anspruchsvolle Links-Rechts-Kombination."

Vettel: "Dort kann man auf der Bremse überholen, weil man mit Schwung aus der vorherigen Kurve herauskommt und dann auf 100 Stundenkilometer herunterbremsen muss. Wenn man die Bremse später tritt, kann man die Kurve zuerst nehmen."

Einfach sei das Manöver dennoch nicht, "denn man muss sich von den Randsteinen fernhalten. Wenn man die trifft, hebt das Auto ab und man wird selbst wieder überholt."

Webber mit guten Erinnerungen

Auch für Teamkollege Mark Webber hat das Rennen in der Eifel eine ganz besondere Bedeutung.

"Ich liebe es, auf dem Nürburgring Rennen zu fahren. 2009 habe ich hier mein erstes Rennen gewonnen - dieser Ort hat also immer einen ganz speziellen Platz in meinem Herzen", erzählte der Australier.

Auch die Stimmung im und um das Rennen hat es dem 34-Jährigen angetan.

"Die Fans nehmen das hier sehr ernst und sind wirklich sehr leidenschaftlich", sagte Webber: "Wir kkonnten die Musik vom Campingplatz sogar von unserem Team-Hotel aus hören."

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