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Sebastian Vettel (r.) und Christian Horner sind seit 2009 ein Team © getty

Red-Bull-Teamchef Horner lobt Sebastian Vettel in höchsten Tönen. Mit Mark Webber will er so schnell wie möglich verlängern.

Budapest - Riesenlob für Sebastian Vettel, Job-Garantie für Mark Webber:

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat nach dem bisher schwächsten Wochenende des Formel-1-Jahres (BERICHT: Vettel chancenlos) seine Piloten in Schutz genommen.

"Sebastian ist ein größerer Racer als jeder andere im Feld. Sebastian hat alle Pole Positions, Siege und seinen Titel absolut zu Recht geholt und mehr als verdient", sagte Horner nach Vettels viertem Platz vom Nürburgring in einem Interview mit der "Sport Bild".

Horner macht sich keine Sorgen

Sorgen um Vettels erfolgreiche Titelverteidigung macht sich Horner angesichts von 77 Punkten Vorsprung in der WM-Wertung nicht (DATENCENTER: WM-Stand Fahrer). "Es ist auch für Sebastian unmöglich, jedes Rennen zu gewinnen. Aber er fährt konstant auf extrem hohem Niveau", sagte der Brite.

Unabhängig vom starken Auto sieht er den Deutschen als Erfolgsfaktor:

"Natürlich ist ein Formel-1-Fahrer - anders als ein Leichtathlet oder Tennisspieler - sehr abhängig von seinem Arbeitsgerät. Aber es kommt immer noch darauf an, was er daraus macht. Sebastian wäre ohne uns und sein Auto nicht so gut. Doch wir wären auch nicht so gut ohne Sebastian."

Webber soll bleiben

Auch auf Vettels Teamkollegen Webber, der in den vergangenen beiden Rennen (433842DIASHOW: Die Bilder vom Nürburgring) erstmals wirklich auf Augenhöhe mit dem WM-Champion fuhr, hält Horner große Stücke. Die Verlängerung des auslaufenden Vertrages ist angeblich beschlossen.

"Eigentlich fehlt nur noch die Unterschrift, für mich ist das nur noch eine Formalität", sagte der Teamchef: "Ehrlich gesagt: Ich persönlich habe ein Problem damit, irgendeinen anderen Piloten in unserem Auto zu sehen oder Mark Webber in einem anderen Team."

Unstimmigkeiten ausgeräumt

Auch die Unstimmigkeiten mit dem Australier, der Vettel beim vorletzten Lauf in Silverstone aufgrund - inzwischen erlaubter - Teamorder vorlassen musste, ist laut Horner ausgeräumt:

"Nach Silverstone hatten Mark und ich ein sehr gutes Gespräch. Mein Job im Team ist, dafür zu sorgen, dass das bestmögliche Teamergebnis erzielt wird. Das habe ich ihm in aller Ruhe nochmal klargemacht, und er hat das eingesehen."

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