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Christian Horner (l.) ist seit 2005 bei Red Bull Racing in der Formel 1 © getty

Der Red-Bull-Teamchef widerspricht Gerüchten, wonach der Australier nach Querelen im Team vorzeitig die Saison abbrechen will.

München - Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat Gerüchten widersprochen, wonach Mark Webber nach der "Stallorder-Affäre" mit Weltmeister Sebastian Vettel die laufende Formel-1-Saison vorzeitig abbrechen könnte. (BERICHT: Webber vor dem Aus)

"Er sitzt in einem Auto, das fähig ist, Rennen zu gewinnen und hoffentlich auch die Meisterschaft", sagte Horner, "daher habe ich keinen Zweifel daran, dass Mark die Saison bei uns zu Ende fährt." (227871DIASHOW: Die legendären Teamduelle)

Beim Großen Preis von Malaysia am vergangenen Sonntag hatte sich Vettel über eine Order der Teamleitung hinweggesetzt, den in Führung liegenden Webber in einem waghalsigen Manöver überholt und so seinen ersten Saisonsieg eingefahren.

Entschuldigung nicht akzeptiert

Webber war daraufhin außer sich und wollte die Entschuldigung des dreimaligen Weltmeisters nicht akzeptieren.

Spekulationen über einen Startverzicht beim nächsten Rennen in China (14. April) hatte bereits Webbers Vater Alan dementiert. (BERICHT: Ober-Bulle Mateschitz not amused)

Kein Verschwörung

Horner glaubt nicht, dass der Vorfall in Sepang Webbers Vertrauen in die Integrität des Rennstalls belasten wird. "Mark weiß, dass es im Team keine Verschwörung gab", sagte der Brite, "er ist erwachsen genug um zu wissen, dass da keine Böswilligkeit und nicht die Absicht, für so eine Situation zu sorgen, dahintersteckte.

Zukunft offen

"Zudem sei das Aus von Webber nach der Saison noch nicht beschlossene Sache. "Es ist noch zu früh, um über 2014 zu sprechen", ließ das Team mitteilen und nannte entsprechende Berichte "pure Spekulation.

Sein Vertrag wurde in den vergangenen Jahren immer auf einer jährlichen Basis verlängert.

Er hat sich immer wieder dafür entschieden, für das Team zu fahren und das Team wollte mit ihm weiterarbeiten, weil er ein exzellenter Fahrer ist."

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