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Fernando Alonso (l.) wurde 2005 und 2006 Weltmeister mit Renault © getty

Die Scuderia will den Abstand zum WM-Spitzenreiter verkürzen und ist für Silverstone optimistisch. Eine Schwäche nagt am meisten.

München - Ferrari bläst vor dem Formel-1-Rennen in Silverstone (Freies Training, Freitag, ab 11 Uhr LIVE im TV auf SPORT1 und im LIVE-TICKER) zur Jagd auf Weltmeister Sebastian Vettel (25).

"Unser Ziel lautet: Wir müssen in den nächsten drei Rennen die Lücke zur Spitze schließen", sagte Stefano Domenicali, Teamchef der Scuderia:

"Sind an den Druck gewöhnt"

"Ich glaube, dass wir in Silverstone konkurrenzfähig sein werden, denn wir waren dort auch in der Vergangenheit stark. Wir wissen, dass wir ein gutes Ergebnis holen müssen, aber wir sind diesen Druck gewöhnt."

Besonders im Qualifying sieht Domenicali Nachholbedarf für Ferrari.

"Konstant in den ersten beiden Reihen stehen"

"Wir dürfen nicht zulassen, dass unsere Fahrer immer von so weit hinten starten müssen. Wir wollen konstant in den ersten beiden Reihen stehen. Das würde es für alle einfacher machen", sagte der Italiener.

Domenicali ist zuversichtlich, dass das bald in die Tat umgesetzt wird: "Wir geben unser Bestes. Unsere Ingenieure arbeiten hart an diesem Aspekt."

Sein Star-Pilot, Vettel-Rivale Fernando Alonso (31), schaffte es in dieser Saison noch kein einziges Mal in die erste Startreihe.

Vettel bereits mit 3 Poles

Vettel fuhr in seinem Red Bull dagegen bereits drei Mal auf die Pole Position und hat in der WM-Wertung nach sieben von 19 Rennen als Führender bereits 36 Punkte Vorsprung auf den Spanier.

Die Geschichte macht den Roten ebenfalls Hoffnung. 15 Mal konnte Ferrari bereits beim Großen Preis von Großbritannien triumphieren, zuletzt 2011 in Person von Alonso.

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