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Sebastian Vettel ist der bisher jüngste Grand-Prix-Sieger der Formel-1-Geschichte © getty

Das Red Bull Team wird auch in den kommenden zwei Rennen in Bahrain und Barcelona ohne den Doppel-Diffusor auskommen müssen.

München/Manama - Sebastian Vettel muss nach seinem Sieg beim verregneten China-GP noch zwei weitere Rennen ohne einen leistungssteigernden Doppel-Diffusor an seinem Red Bull auskommen.

"Wir werden keinen Doppel-Diffusor vor dem Rennen in Monaco haben", kündigte Chef-Designer Adrian Newey in der Team-Vorschau auf den Großen Preis von Bahrain am kommenden Sonntag an.

Das bedeutet, dass der 21 Jahre alte Heppenheimer auch noch beim Europa-Auftakt am 10. Mai in Barcelona auf einen neuen Diffusor verzichten muss.

Dort werden voraussichtlich mehrere Konkurrenten ein solches Bauteil erstmals einsetzen.

Das Rennen in Monte Carlo findet am 24. Mai statt (DATENCENTER: Ergebnisse und WM-Stand).

Red Bull arbeitet an Diffusor-Lösung

Die Zeitverzögerung bei Red Bull resultiert aus einer eigenen, flacheren Hinterachskonstruktion.

"Das ist eine gute Lösung, wenn man keinen Doppel-Diffusor hat", meinte Newey.

Sie mit einem Doppel-Diffusor nach Vorbild von Brawn, Toyota und Williams zum arbeiten zu bringen, sei viel schwieriger, sagte der Brite.

Dennoch arbeite er an einer Diffusor-Lösung, weil sie auf jeden Fall eine Verbesserung bringe:

"Er lohnt sich für jeden in der Startaufstellung. Unsere Herausforderung ist jetzt, ihn an unser Auto anzupassen. Wir arbeiten daran, aber wir müssen auch an der generellen Weiterentwicklung des Autos arbeiten."

Newey: "Großer Schub für das Team"

In Shanghai war Red Bull aber auch ohne Doppel-Diffusor ein Doppelsieg gelungen.

Hinter Vettel, der mit seinem zweiten GP-Sieg dem Team den ersten Erfolg überhaupt bescherte, kam dessen Teamkollege Mark Webber ins Ziel.

"Dieses Resultat gibt jedem in der Fabrik einen großen Schub: Ein Auto auf die Straße stellen zu können, dass die Plätze eins und zwei erreichen kann, ohne dass die anderen Fehler machen", sagte Newey.

Schon bei Williams und McLaren hatte er Weltmeister-Autos gebaut: "Nach einem Doppelsieg wacht man am Montag immer mit einem breiten Grinsen im Gesicht auf."

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