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Vor dem Weltrat gingen die Silbernen um Martin Whitmarsh (l.) in die Knie © getty

Silberpfeil-Teamchef Whitmarsh übt sich auch nach dem Urteil in der "Lügen-Affäre" in Demut. Surer sieht Hamilton genug gestraft.

Bewährung statt WM-Ausschluss, Beobachtung statt neuerlicher Millionenstrafe: Die Silberpfeile atmen nach dem Urteil in der "Lügen-Affäre" um Weltmeister Hamilton ("Lewis, der Lügenbaron") auf.

McLaren-Mercedes-Teamchef Martin Whitmarsh übt sich auch nach der Entscheidung des FIA-Weltrats vom Mittwoch, eine Sperre von drei-Rennen zu verhängen, in Demut.

Die Mitglieder des World Councils loben die Offenheit der Sitzung, das Urteil stößt auch bei Experten auf Wohlwollen. Sport1.de hat die Reaktionen zusammengestellt.

"Unser Team hat in aller Offenheit mit den FIA-Verantwortlichen kooperiert und kommuniziert und ich denke, die Urteilsfindung hat diese Haltung berücksichtigt und positiv bewertet."

Mercedes-Sportchef Norbert Haug

"McLaren akzeptiert die Entscheidung des Weltrats und bedankt sich bei dessen Mitgliedern für die sehr faire Anhörung. Wir freuen uns jetzt darauf, eine engere und kooperativere Beziehung zwischen uns und der FIA zu entwickeln."

Aus der Pressemitteilung von McLaren-Mercedes

"Uns ist bewusst, dass wir in Australien und Malaysia schwere Fehler begangen haben, daher bin ich froh, dass ich mich dafür noch einmal entschuldigen durfte."

McLaren-Mercedes-Teamchef Martin Whitmarsh

"Das war gut, fair, ehrlich und offen. Ich bin zufrieden mit der Entscheidung. Das Team wusste, dass es etwas falsch gemacht hat."

Formel-1-Boss Bernie Ecclestone, Mitglieder des World Council

"Das ist eine Entscheidung, mit der die Formel 1 gut leben kann"

der deutsche FIA-Vizepräsident Hermann Tomczyk

"Es ist eine korrekte Strafe, weil Hamilton ja schon bestraft worden ist - er hat die sechs Punkte von Melbourne verloren. Das ist schon eine harte Strafe, denn diese Punkte werden am Saisonende auf jeden Fall fehlen."

Marc Surer zu "Motorsport-total"

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