Der Vulkan Eyjafjallajökull hat auch in der Formel 1 Spuren hinterlassen.

Das Virgin-Team von Timo Glock konnte wegen des Ascheregens des Vukans, der weltweit den Flugverkehr lahmgelegt hatte, seinen Zeitplan nicht einhalten.

Die Folge: Nur Glock wird beim ersten Europa-Rennen in Spanien mit einem überarbeiteten VR-01 starten können. Sein Teamkollege, der Brasilianer Lucas di Grassi, wird weiter die ältere Version des Rennwagens benutzen.

"Wir müssen eben mit dem auskommen, was wir haben", kommentierte Glock das Missgeschick: "Hoffentlich erzielen wir damit unsere Wunschergebnisse."

Di Grassi reagierte unzfrieden: "Ich bin enttäuscht, dass ich noch das Vorgänger-Chassis fahren muss."

Hintergrund der Generalüberholung am Glock-Boliden: Technikchef Nick Wirth hatte dem ausschließlich am Computer entworfenen Auto einen zu kleinen Tank verpasst.

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