Die Hoffnung auf einen zweiten deutschen Automobilhersteller in der Formel 1 neben Mercedes-Benz hat sich vorerst zerschlagen. "Unserer Meinung nach passt die Formel 1 nicht zu Audi, solange die Technik, die dort zum Einsatz kommt, keine Relevanz für die Entwicklung unserer Serienfahrzeuge hat", sagt Audi-Sportchef Wolfgang Ullrich.

Hintergrund der erneut aufflammenden Diskussion: Nach dem Le-Mans-Dreifacherfolg der Ingolstädter vor wenigen Wochen machten sofort wieder Gerüchte über einen Einstieg in die Königsklasse die Runde.

Ullrich ist allerdings auch weiter der Meinung, dass der Audi-Werbeslogan "Vorsprung durch Technik" viel besser zu den Sport-Prototypen passe: "Weil die Technologien, die dort zum Einsatz kommen, einen engen Bezug zur Serie haben und unsere Kunden somit unmittelbar vom Motorsport-Engagement profitieren. Das ist in der Formel 1 aktuell nicht der Fall."

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