Formel-1-Boss Bernie Ecclestone hat im Fahrerlager weiter einige Sorgenkinder. "Ich wäre nicht überrascht, wenn es ein bis zwei Teams nicht bis zum Ende der Saison durchhalten", sagte der Brite dem "Daily Telegraph": "Meiner Meinung nach sind derzeit in der Formel 1 ein paar Teams, die nicht dort sein sollten. Es sind einige etwas überfordert im Moment."

Ecclestone nannte keine Namen, deutete aber an, dass es sich um Teams handelt, die in dieser Saison eingestiegen sind. "Generell ist dieses Jahr eine Plage, weil es uns bares Geld kostet, einige problematische Teams zu halten", sagte Ecclestone: "Wir haben viel Geld bezahlt, damit sie mithalten können. Aber sie schaffen es nicht."

Ein existenzgefährdender Verlust seien die potenziellen Aussteiger aber nicht. "Die Wahrheit ist, dass sie nicht mithalten können und keinen Gegenwert bringen", meinte Ecclestone: "Sollten diese Teams plötzlich bei einem Grand Prix nicht mehr auftauchen, würden die Fans sich nicht abwenden, kein Fernseher würde deswegen ausgeschaltet, keine Zeitung würde aufhören zu berichten."

Angesichts von derzeit zwölf Teams macht sich der Formel-1-Boss auch keine Sorgen, dass das Starterfeld künftig zu klein sein könnte. Die FIA werde bald den 13. Startplatz vergeben.

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