Der Automobil-Weltverband FIA hat die Verhandlung wegen der verbotenen Teamorder bei Ferrari während des Großen Preises von Deutschland auf den 8. September festgesetzt. Dies gab die FIA am Montag auf ihrer Homepage bekannt.

"Nach dem Erhalt des Berichts der Renn-Stewards hat sich FIA-Präsident Jean Todt dazu entschlossen, die eingereichten Unterlagen dem Untersuchungsgericht des Automobil-Weltverbands vorzulegen", hieß es in dem offiziellen Statement.

Der brasilianische Ferari-Pilot Felipe Massa hatte beim Grand Prix auf dem Hockenheimring am 25. Juli in Führung liegend seinen Teamkollegen Fernando Alonso offenbar auf Teamanweisung überholen lassen und dem Spanier somit den Sieg "geschenkt". Nach dem Rennen wurde Ferrari bereits zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Dollar belegt.

Zudem löste die Aktion heftige Debatten über die Abschaffung des Teamorder-Verbots aus. Mehrere Protagonisten wie Rekord-Weltmeister Michael Schumacher und Formel-1-Chef Bernie Ecclestone sprachen sich für eine Abschaffung des Verbots aus.

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