Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat das Vorgehen der FIA in der Teamorder-Affäre gegen Ferrari kritisiert.

"Wie wir gesehen haben, gab es - von der Geldstrafe abgesehen - keine Auswirkung auf ihre Performance", sagte der Brite am Rande des Italien-GP über die milde Strafe gegen den Konkurrenten. Damit könnten nun alle Teams im weiteren Saisonverlauf das Gleiche tun, sofern Sie bereit seien, die Strafe zu zahlen.

Der World Motor Sport Council hatte am Mittwoch entschieden, es nach der Ferrari-Teamorder von Hockenheim bei der Geldstrafe von 100.000 Dollar zu belassen

"Theoretisch ist jetzt für jedes Team, das einen Positionswechsel vornehmen will, ein Präzedenzfall geschaffen", so Horner, der die Regel diesbezüglich kritisch beurteilt.

"Sie muss entweder besser formuliert oder ganz entfernt werden", sagte der Boss von Sebastian Vettel und Mark Webber.

Horner betonte zugleich, man wolle zunächst beide Fahrer weiter gleich behandeln.

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