Lotus hat sich die Namensrechte seines berühmten britischen Vorgängerteams gesichert.

Tony Fernandes, Chef des aus Malaysia operierenden Rennstalls Lotus Racing, gab am Freitag im Vorfeld des Großen Preises von Singapur auf einer Pressekonferenz bekannt, dass man sich mit dem Briten David Hunt über eine Übernahme des alten Team Lotus des legendären Colin Chapman geeinigt habe.

Dieses war Ende 1994 nach 491 Rennen, 107 Pole Positionen und 79 Siegen aus der Formel 1 ausgeschieden.

Das Team von Fluglinien-Chef Fernandes war unter dem Namen Lotus Racing Anfang des Jahres in die Formel 1 eingestiegen und hatte eine Lizenz der Lotus-Gruppe genutzt, die dem malayischen Proton-Konzern gehört.

Auch beim Thema Motoren will Lotus 2011 an alte Traditionen anknüpfen. Nach der Trennung von Cosworth will man mit Renault-Motoren antreten.

Von 1983 bis 1986 fuhr der "alte" Lotus-Rennstall mit Turbo-Motoren von Renault und feierte in dieser Zeit fünf Siege, vier davon durch den späteren dreimaligen Weltmeister Ayrton Senna (Brasilien).

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