Sauber-Pilot Nick Heidfeld hat die Handhabung der verbotenen Teamorder in der Formel 1 kritisiert.

"Aus Fahrersicht ist Teamorder Mist", sagte der Routinier: "Aus Teamsicht ist es vielleicht verständlich. Aber es wäre blöd, wenn die WM dadurch entschieden wird, dass Red Bull nach den Regeln handelt und andere es vielleicht anders handhaben. Wenn es so kommt, würde ich mir wünschen, dass über das Verhalten von Red Bull positiver berichtet wird."

Ferrari-Pilot Fernando Alonso, der vom Teamorder-Skandal in Hockenheim profitiert hatte, fuhrt die WM-Wertung zwei Rennen vor dem Saisonende mit elf Punkten Vorsprung auf Red-Bull-Fahrer Mark Webber an.

Den derzeitigen WM-Vierten Sebastian Vettel, der 25 Punkte hinter Alonso und elf hinter Webber liegt, sieht Heidfeld in einer schwierigen Lage. "Wenn das Team ihn bittet, muss er es machen", sagte Heidfeld über eine mögliche Teamorder pro Webber: "Aus eigener Sicht naturlich nicht, denn er hat selbst noch die Chance, Weltmeister zu werden."

Die erachtet der Mönchengladbacher, der zuversichtlich ist, auch fur 2011 ein Cockpit zu finden, allerdings als nicht sehr hoch. "Ich wurde kein Geld darauf setzen, aber mein Favorit ist Webber", sagte er: "Die Chance fur Sebastian ist recht klein, denn sein Ruckstand ist groß."

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