Sebastian Vettels Rennstall Red Bull hat auch für das Saisonfinale in Abu Dhabi eine Teamorder ausgeschlossen, hofft bei einer entsprechenden Situation aber auf eine freiwillige Geste von Vettel zugunsten seines Kollegen Mark Webber.

"Ich glaube nicht, dass ich diese Entscheidung treffen müsste. Letztendlich würde es an Sebastian liegen, wenn wir in dieser Position wären", sagte Red-Bull-Teamchef Christian Horner und kündigte erneut an, von Teamseite aus werde man "beide gleich" unterstützen.

In Brasilien durfte Vettel vor dem in der WM-Wertung aussichtsreicher platzierten Webber gewinnen, dem ein Sieg am kommenden Sonntag (14.00 Uhr MEZ) nicht zum Titelgewinn reichen würde, falls Spitzenreiter Fernando Alonso Platz drei belegt.

Der Schritt zur Teamorder "hätte bedeutet, dass wir von unserer Linie abgegangen wären. Wir haben immer gesagt, dass wir das sportlich angehen", sagte Red-Bull-Berater Helmut Marko und kündigte an: `Wir gehen mit der gleichen sportlichen Einstellung nach Abu Dhabi."

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