Über die Leistungsstärke des Mercedes-Teams wird drei Wochen vor dem Saisonstart kräftig spekuliert.

Dem Team fehlt Zeit auf die schnellsten Teams, wieviel dem Renommier-Rennstall derzeit genau auf die Besten fehlt, hat Teamchef Ross Brawn nun erstmals mitgeteilt.

"Wir sind ungefähr eine Sekunde von dem Punkt weg, an dem wir sein wollen", sagte Brawn gegenüber "BBC Radio Five Live": "Wir wollen an der Spitze mitmischen. Also müssen wir eine Sekunde mit dem Update herausholen. Wir können das schaffen, aber du weißt nie, was die anderen machen werden. Jeder wird in Barcelona neue Teile haben."

Trotz der wechselhaften Ergebnisse in der Saisonvorbereitung gibt man sich bei Mercedes GP aber weiter zuversichtlich.

"Wir sind nicht in Panik", sagte Mercedes-Geschäftsführer Nick Fry der Nachrichtenagentur "Reuters": "Wir haben einen Plan, an dem wir festhalten und wir werden in guter Form sein, wenn wir nach Australien fahren."

Allerdings räumte Fry ein, dass beim deutschen Silber-Team im Moment nicht alles rund läuft.

"Die Leistung ist, nach all dem, was wir auf der Strecke gesehen haben, derzeit nicht so gut, wie wir das gerne hätten." Allerdings gebe es dafür zwei wesentliche Gründe.

"Der eine ist, dass das Auto Kühlungsprobleme hatte und mit einem sehr suboptimalen Kühlungs- und Aerodynamik-Paket unterwegs war." Dem sei der teils deutliche Rückstand geschuldet.

Zum anderen sei Mercedes lediglich mit einer Basis-Version des MGP W02 in die Tests gegangen. Das Auto werde bis zum Start in Melbourne noch ein "signifikantes Update" erfahren.

Fry: "Wir wussten also, dass wir nicht die Schnellsten sein würden."

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