Für Rekordweltmeister Michael Schumacher stehen bei Mercedes auch nach Ablauf seines aktuellen Vertrages bis Ende 2012 alle Türen auf.

"Wir sind sehr froh und sehr stolz, Michael mit all seinem Können und seiner Erfahrung bei uns im Team zu haben. Und wenn Michael nach 2012 aktiv in der Formel 1 weitermachen möchte, dann sprechen wir sehr gerne mit ihm darüber", sagte Mercedes-Sportchef Norbert Haug.

Spekulationen darüber, dass der bereits 42 Jahre alte Schumacher sein auf drei Jahre angelegtes Comeback noch verlängern könnte, waren durch einen Bericht der "Bild"-Zeitung aufgekommen.

Dort wurde Haug mit den Worten zitiert: "Wenn Michael verlängern will und wir uns auf einen schwäbischen Preis einigen können - sehr gerne."

Haug sagte dazu: "Auf eine Leserfrage in einem Live-Chat bei bild.de gab ich am letzten Samstag diese Antwort - das Augenzwinkern wurde dabei natürlich nicht live übertragen."

Momentan seien Gespräche über Personalien aber kein Thema. "Wir alle konzentrieren uns jetzt auf den Saisonstart, der in weniger als zwei Wochen in Australien stattfinden wird. Dort gibt es für alle Teams und Fahrer die erste Standortbestimmung. Für Gespräche über neue Verträge mit unseren Fahrern nehmen wir uns anschließend die dazu notwendige Zeit", sagte Haug.

Von Schumachers Seite hätte man nichts dagegen. "Selbstverständlich sind wir für Gespräche offen, schließlich funktioniert die Verbindung Michael und Mercedes in allen Bereichen sehr gut", sagte Schumachers Managerin Sabine Kehm.

Für die am 27. März in Melbourne beginnende Saison sieht Haug Schumacher absolut auf Augenhöhe mit Weltmeister Sebastian Vettel, "Vize" Fernando Alonso oder Lewis Hamilton.

"Michaels Bestzeit bei den Tests in Barcelona entstand, als die meisten Fahrer im Verlauf der Testwoche eine Qualifikationszeit probten. Es gibt sicher den einen oder anderen im Feld, der noch schneller hätte fahren können - er selbst und Nico Rosberg wohl übrigens auch", sagte Haug: "Wir haben keinerlei Zweifel, dass Michael Schumacher als Rennfahrer in der Formel 1 absolut konkurrenzfähig ist."

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