Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung" erstmals eine existierende Ausstiegsklausel für Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel bestätigt.

"Diese Regelung gibt es zwar formal, wäre aber kaum notwendig", sagte der Konzerngründer und fuhr fort: "Wenn wir Sebastian kein wettbewerbsfähiges Auto geben können und er trotz eines Vertrages darum bitten würde, ihn gehen zu lassen, kann ich mir nicht vorstellen, dass wir dieser Bitte nicht folgen würden."

Sebastian Vettel hatte seinen Vertrag bei Red Bull am 14. März vorzeitig um zwei Jahre bis 2014 verlängert. Die neue Vereinbarung soll dem jüngsten Champion der Formel-1-Geschichte unter anderem auch etwas mehr Freiraum durch weniger PR-Termine verschaffen.

Dazu Mateschitz: "Seine PR-Termine haben sich schon in der Vergangenheit in Grenzen gehalten, und so wird es auch zukünftig bleiben."

Mateschitz fürchtet keinen vorzeitigen Abschied Vettels, auch nicht in Richtung Ferrari. "Es gibt wahrscheinlich kein Topteam, von dem Sebastian nicht schon ein Angebot erhalten hat, also ist es falsch davon auszugehen, dass wir ihn halten wollen und er weg will. Vielmehr will Sebastian bei uns bleiben, deswegen hat er - und nicht nur wir - verlängert. Unsere Verpflichtung ist es, ihm ein gutes Auto zu geben", erklärte der Österreicher.

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