Red-Bull-Technikchef Adrian Newey rechnet nicht damit, dass sein Team die Probleme mit dem Energierückgewinnungssystem KERS schnell in den Griff bekommen wird.

"Die Wahrheit ist, dass das System in den Kinderschuhen steckt", sagte der Brite nach dem zweiten Saisonrennen in Malaysia: "Wir sind kein Hersteller-Team, also müssen wir KERS selber entwickeln. Das war in der Vergangenheit nicht unser Fachgebiet."

In Sepang hatte das System bei Mark Webber direkt vom Start weg versagt, Sebastian Vettel wurde zur Mitte des Rennens vom Kommandostand angewiesen, es nicht mehr zu benutzen.

Newey erklärte: "Wir haben limitierte Ressourcen, ein limitiertes Budget und limitierte Erfahrung, weshalb wir uns auf einer steilen Lernkurve befinden. Wie lange es dauert, bis wir an ihrer Spitze ankommen, wird man sehen."

Schon am nächsten Wochenende steht im chinesischen Schanghai das nächste Rennen auf dem Programm. Den GP in Kuala Lumpur hatte Vettel auch ohne den Hybrid-Antrieb nach Belieben dominiert.

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