Mercedes-Sportchef Norbert Haug hat die Kritik an Michael Schumacher zurückgewiesen und sich schützend vor den Rekord-Weltmeister gestellt.

"Wenn Resultate fehlen, gibt es Kritik. Wenn bei dem siebenfachen Weltmeister Michael Schumacher Resultate fehlen, hagelt es Kritik", sagte Haug. Er verstehe das, schließlich erwarte man von Michael und Mercedes Bestleistungen. Das decke sich mit den eigenen Zielsetzungen.

Schumachers früherer Teamkollege Johnny Herbert hatte in einer Kolumne für die Tageszeitung "The Nation" in Abu Dhabi geschrieben, dass er den Rücktritt des Rekordchampions spätestens nach der Saison 2011 erwarte.

Es sei der Traum des 42-Jährigen gewesen, wieder zu gewinnen und Mercedes zu einem Siegerteam zu machen. Aber man habe erkennen müssen, dass Schumacher nicht mehr der beste Fahrer im Feld sei.

Haug dagegen verwies auf einen sehr anspruchsvollen Wettbewerb. "Wir werden auch wieder Zeiten erleben, in denen ein Podiumsplatz für ihn drin ist. Erst Top Sechs, später Top Drei und danach auch Siege", sagte Haug. Das traue man sich selbst und auch Michael Schumacher zu.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel