Ein mögliches Zwischengas-Verbot in der Formel 1 wäre vor allem für Weltmeister Sebastian Vettel ein großer Nachteil.

"Wenn sie das ändern müssten, dann wäre das ein großes Problem. Es ist nicht erwiesen, dass der Motor zuverlässig wäre", sagte Adrian Newey, Technikchef in Vettels Team Red Bull, in Richtung von Motorenpartner Renault.

Fakt ist: Neun der zwölf Teams nutzen eine Technik, bei der die Motoren auch beim Gaswegnehmen mit einem automatischen Zwischengas dennoch Auspuffgase produzieren, die den durch den Diffusor verursachten Abtrieb der Rennwagen verbessern.

Sollte dieses Vorgehen am 16. Juni durch die Technische Arbeitsgruppe des Weltverbandes FIA verboten werden, würden diese Teams an Leistungsfähigkeit einbüßen.

Da Red Bull aber das offenbar effektivste System entwickelt hat, könnte der Vorsprung der Bullen auf die Konkurrenten schrumpfen. Vor dem Rennen am Sonntag in Monaco (14.00 Uhr) hat Vettel vier von fünf WM-Läufen gewonnen.

Newey ist sich sicher, dass sein Team derzeit legal arbeitet: "Das wurde jedes Jahr für die Prüfstand-Tests abgesegnet."

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