Im absurden Streit zwischen der Lotus-Gruppe in Besitz des malayischen Automobilkonzerns Proton und dem Formel-1-Rennstall Team Lotus um die Nutzung des traditionsreichen Namens Lotus in der Königsklasse gibt es ein erstes Urteil.

Der Londoner High Court entschied, dass das Team Lotus weiter unter diesem Namen fahren darf.

Die Lotus-Gruppe, die als Hauptsponsor den Rennstall Lotus Renault mit dem deutschen Piloten Nick Heidfeld unterstützt, kündigte allerdings an, in Berufung zu gehen.

Team-Lotus-Besitzer Tony Fernandes war mit einer von Proton geduldeten Lizenz 2010 in die Formel 1 eingestiegen.

Wegen des eigenen Engagements bei Renault wollte die Lotus-Gruppe als einziges Team in der Königsklasse unter dem Namen Lotus antreten.

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