Mercedes-Teamchef Ross Brawn hat sich vehement gegen eine Verlängerung der Formel-1-Saison ausgesprochen.

"Es wird zu viel", sagte Brawn: "Unsere Jungs arbeiten seit Januar und hätten dann bis Weihnachten keine Zeit für Urlaub. Das ist nicht akzeptabel."

Sollte Ende der Woche entschieden werden, dass das wegen der politischen Unruhen ausgefallen Auftaktrennen in Bahrain nachgeholt wird, müsste die Saison wohl bis in den Dezember dauern.

Nach dem letzten Modell würde Bahrain auf den Indien-Termin am 30. Oktober und Indien auf den 4. oder gar 11. Dezember rücken.

Einen Einfluss auf die Entscheidung haben die Teams nicht, da sie sich schriftlich verpflichtet haben, an der gesamten im Kalender aufgeführten Saison teilzunehmen. "Wir haben aber das Recht, unsere Meinung zu sagen", meinte Brawn.

McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh gab sich bei diesem Thema zumindest öffentlich vorsichtiger. Ein Termin im Dezember sei "hart für die Teams, aber möglich ist alles", sagte er: "Die Teams entscheiden in dieser Frage nicht. Wir fahren, wann und wo wir sollen."

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