Stardesigner Adrian Newey bricht trotz des starken Saisonstarts von Red Bull nicht in Euphorie aus.

"Zu Beginn des Jahres schnell zu sein, reicht nicht aus", sagte der Brite. Denn in der Formel 1 gehe die Entwicklung immer weiter.

Auch die Lobeshymnen auf die von ihm entwickelten Boliden nehme er erst an, wenn das große Ziel erreicht sei. "Wir müssen die Weltmeisterschaft gewinnen, nicht weniger. Dann werde ich sagen, dass das Auto fantastisch ist."

Außerdem hat der Designchef von Red Bull Einschätzungen der Konkurrenz zurückgewiesen, wonach er für den Erfolg des Teams wichtiger sei als Weltmeister Sebastian Vettel.

"Das ist nicht wahr", entgegnete er auf entsprechende Äußerungen von Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali. Vielmehr gehe es um die Kombination aus Auto, Fahrer und Motor. "Erst wenn alle Faktoren zusammen kommen, taucht am Horizont der Erfolg auf", so Newey.

Dabei räumte er allerdings ein, dass die Bedeutung des Motors im Vergleich zu früheren Jahren deutlich gesunken sei: "Heute ist es durch das eingefrorene Motorenreglement für die Hersteller sehr schwierig, einen Vorteil gegenüber anderen zu erlangen."

Der 52-Jährige Newey hat mit Williams, McLaren und Red Bull schon sieben WM-Titel bei den Konstrukteuren gewonnen.

Damit ist er praktisch das Pendant zu Rekordweltmeister Michael Schumacher, der es bislang ebenfalls auf sieben Titel brachte.

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