Nach Angaben von "Autosport" beabsichtigt Red Bull offenbar, den Vertrag mit Renault zu verlängern.

Der Vettel-Rennstall gab bekannt, dass die Verhandlungen kurz vor dem Abschluss standen, bevor der Wechsel zu V6-Motoren ab dem Jahr 2014 zustande kam.

Der aktuelle Vertrag mit dem französischen Motorenlieferant endet nach der Saison 2012.

"Wir haben immer versucht, mit einem großen Motorenhersteller in Verbindung zu stehen", sagte Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz: "Renault ist unser erster Ansprechpartner für einen Deal bis 2013 - und darüber hinaus."

Auch Motorsportchef Helmut Marko ist optimistisch.

"Solange wir gedacht haben, dass wir mit den Vierzylinder-Motoren fahren werden, haben sich die Gespräche mit Renault sehr gut entwickelt", erklärte Marko: "Für den V6 Turbo, der 2014 eingeführt wird, gibt es positive Signale von Renault, aber wir müssen die neue Situation erst besprechen."

Zuletzt kursierten allerdings Gerüchte, dass Red Bull für die Zukunft plane, einen eigenen Motor zu bauen. Die österreichische Firma AVL List sei als möglicher Partner im Gespräch.

Doch Mateschitz widersprach den Spekulationen und stellte klar, dass sein Rennstall nur unter "extremen Bedingungen, wenn wir keinen Motorenhersteller in Aussicht hätten", zu diesem Mittel greifen würde.

"Ich würde es AVL zutrauen, einen Formel 1-Motor bauen, allerdings nur mit einigen Verstärkungen in bestimmten Bereichen", fügte Marko hinzu.

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