Vertreter aller Formel-1-Teams wollen am Sonntagvormittag nochmals über die aktuellen Regeländerungen in der Königsklasse beraten und versuchen, den in Silverstone aufgekommenen Streit über unterschiedliche Einstufungen der Motoren beizulegen.

Für 10.30 Uhr Ortszeit (11.30 Uhr MESZ) ist vor dem britischen Grand Prix ein weiteres Treffen der Arbeitsgruppe Technik angesetzt worden.

Auf der Tagesordnung steht unter anderem das Angebot des Automobil-Weltverbands FIA, die bisherige Zwischengas-Lösung nun doch ab dem Deutschland-GP in zwei Woche zu erlauben. Voraussetzung: Alle Teams müssten einer Meinung sein.

Sollten die Rennställe sich auf diese einheitliche Position verständigen können, träte wieder die Regelung wie beim Europa-GP in Valencia inkraft. Dort war lediglich untersagt, die Motoren-Abstimmung zwischen Qualifying und Rennen zu verändern.

"Ich hoffe, dass das Problem gelöst wird. Aber das Thema ist so komplex, dass es schwer wird, einen einfachen Weg zu finden. Aber ich hoffe, dass die Teams Einigkeit finden werden", sagte Mercedes-Teamchef Ross Brawn.

Entbrannt war der Streit um die Einstufung der unterschiedlichen Motoren vor allem von Renault und Mercedes nach dem Verbot, durch Auspuffabgase eines automatischen Zwischengases gezielt den durch den Diffusor im Heck produzierten Abtrieb zu verbessern. Diese Regel sollte ab Silverstone greifen.

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