Williams-Vorstandschef Adam Parr hat Gerüchten eine Absage erteilt, wonach durch den des künftigen Motorenpartner Renault ein Franzose ein Williams-Cockpit zur kommenden Saison übernimmt.

Auf die Frage, ob die Fahrerpaarung Rubens Barrichello und Pastor Maldonado auch in der kommenden Saison bestand habe, antwortete Parr: "Ja. Ich glaube, das ist am wahrscheinlichsten."

Dennoch gibt es Zoff, denn Rubens Barrichello erfuhr die Nachricht von Journalisten. "Ich wünschte, er hätte mir das selbst gesagt. Ich habe das noch nicht gehört", sagte der 39-Jährige und legte nach: "Wenn sie mit den Fahrern zufrieden sind, sollten sie mit den Fahrern reden, nicht mit der Presse."

Grundsätzlich will der Brasilianer weiter Rennen in der Formel 1 fahren. "Meine Planung ist darauf ausgerichtet, in der Formel 1 zu bleiben, daher hoffe ich, dass mir das Team bald ein Angebot macht. Ich würde gerne bei Williams bleiben, aber es würde mir gefallen, wenn sie offen mit mir reden würden."

Mit dem Venezolaner Maldonado hätte Barrichello weiterhin einen starken Teampartner. So liegt Maldonado im Qualifying-Duell mit 5:4 vorn.

"Langsam entwickelt er auch eine Konstanz und eine Reife, die viele vielleicht nicht erwartet hatten. Wir waren diese Saison dreimal in Q3 und er hat es jedes Mal geschafft", lobte Parr den 26-Jährigen.

Ein Hintertürchen lässt sich Parr bei der Besetzung der Cockpits dennoch offen: "Es wäre großartig, wieder einen französischen Fahrer zu haben."

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