Christian Horner schätzt das schlechteste Saison-Ergebnis von Sebastian Vettel auf dem Nürburgring nicht als Beginn eines Negativtrends ein.

Der Teamchef von Red Bull sieht im vierten Platz des Heppenheimers beim Deutschland-GP vielmehr einen Ausrutscher.

"Er hat einfach keine Balance gefunden, mit der er glücklich gewesen wäre", sagte der Brite bei der "BBC". "Und dann hatte er diesen Dreher, mit dem er die Reifen abgeschliffen hat." Allerdings sei Vettel in der zweiten Rennhälfte" dramatisch schneller" gewesen.

Auch den Vorwurf, der Weltmeister gehe nicht mehr volles Risiko, um seinen großen Vorsprung zu verteidigen, wies Horner zurück: "Wir müssen jedes einzelne Wochenende attackieren und Sebs Mentalität ist auch so, dass er nicht auf den Punktestand schaut."

Vettel ist bei seinem Heimrennen Felipe Masse auffällig lange hinterhergefahren, ohne den Brasilianer zu attackieren. Am Ende landete er dennoch vor dem Ferrari-Piloten, weil bei dessen letztem Boxenstopp ein Problem mit einer Radmutter auftrat.

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