Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel verdankt seine Erfolge in der Königsklasse neben seiner eigenen Extraklasse auch einem sparsamen Motor. Das glaubt Renault-Motorenchef Jean-Francois Caubet, dessen Konzern Vettels Red-Bull-Team mit Triebwerken versorgt.

"Wegen unseres geringeren Verbrauchs kann Red Bull das Rennen mit 15 bis 18 Litern weniger Benzin im Tank starten als die Konkurrenz. Das macht einen großen Unterschied", sagte Caubet der "Sport Bild".

Der Motor von Mercedes, mit dem neben den Werks-Silberpfeilen auch Vize-Weltmeister McLaren und Force India unterwegs sind, sei "zwar ungefähr 15 PS stärker", meinte Caubet: "Dafür liegt unser Triebwerk in Sachen Fahrbarkeit und Spritverbrauch vorne. Deshalb sind wir unterm Strich ein klein wenig besser als Mercedes."

Vettel habe aber auch die Fähigkeiten, perfekt mit dem Motor zu arbeiten. "Er fährt sehr spritsparend und interessiert sich extrem für die Daten. Das sind beides Schlüsselfaktoren, wenn der Fahrer den Motor perfekt nutzen will", sagte der Franzose.

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