Mit Sebastian Vettel und Romain Grosjean mussten beim Europa-Grand-Prix zwei potenzielle Siegkandidaten wegen technischer Probleme die Segel streichen.
Schuld war in beiden Fällen der Renault-Motor, den sowohl Red Bull wie auch Lotus benutzen.
Der französische Hersteller hatte bereits wenige Stunden nach dem Sieg von Fernando Alonso in Valencia Untersuchungen betrieben und verkündete:
"In Sebastians Fall überhitzte das Nebenaggregat, worauf sich der Motor ausschaltete. Bei Romain war die Lichtmaschine defekt, sein Auto blieb schließlich wegen Strommangel stehen", so Renault-Einsatzleiter Remi Taffin.
Nach ersten Erkenntnissen lagen also zwei unterschiedliche Ursachen vor. Der bis dato Führende Vettel musste sein Auto in der 33. Runde abstellen, Grosjean sieben Umläufe später.
Renault-Chefingenieur Rob White kann sich keine Verbindung zwischen der Safety-Car-Phase ab Runde 29 und dem Versagen der Lichtmaschine vorstellen.
Vettel hatte nach dem Rennen erklärt, sein Ausfall hätte mit dem Einsatz des Safety Cars zu tun gehabt.
