Luca di Montezemolo wird offenbar noch lange Ferrari-Präsident bleiben. Der 65-Jährige erklärte in "La Repubblica", er werde nicht für einen Sitz im italienischen Parlament kandidieren.

Durch einen solchen Posten hätte es Konflikte mit seiner Arbeit bei Ferrari geben können, wodurch er seine Stellung bei der Scuderia möglicherweise hätte aufgeben müssen.

Statt selbst zu kandidieren will di Montezemolo, der 2009 die politische Organisation "Italia Futura" gegründet hatte, nun Premierminister Mario Monti bei dessen Wiederwahl unterstützen.

"Ich überlasse den Platz den vielen qualifizierten Leuten, die die Organisation in diesen Jahren unterstützt und für sie gearbeitet haben. Es ist nur fair, dass sie nun die Hauptrolle spielen", erklärte di Montezemolo seinen Rückzug.

Di Montezemolo ist seit 1991 Ferrari-Präsident.