Ferrari arbeitet an einer Lockerung des Testverbots.

Momentan dürfen die Italiener, die als einziges Team eine hauseigene Teststrecke in Fiorano besitzen, diese nicht für Formel-1-Tests nutzen.

"Die Testsituation ist verrückt", ärgert sich Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali bei "F1 Racing". "Am Ende ist es verrückt - ich verwende dieses Wort noch einmal -, dass wir unsere Strecke nicht nutzen dürfen."

Wegen umfangreicher Regeländerungen zur kommenden Saison sind für 2014 wieder zwölf Testtage geplant - für die Scuderia ist das zu wenig. In Maranello setzt man sich weiter für Testfahrten noch in diesem Jahr ein.

"Wenn die anderen erkennen, wie viel Arbeit das Reglement 2014 erfordert, dann bin ich sicher, dass sie auch glücklich sind, wenn sie mehr Zeit auf der Strecke haben", sagte Ferrari-Teammanager Massimo Rivola.

Renault-Entwicklungschef Rob White unterstützt die Italiener in ihrem Vorhaben, weitere Tests abzuhalten - aber erst 2014.

"Der Zeitplan sieht derzeit so aus, dass die neuen Autos erstmals im neuen Jahr auf die Strecke gehen", erklärte White. Tests in diesem Jahr kämen demnach für Renault noch zu früh.

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