Ähnlich wie bei Mercedes sollen auch bei Red Bull Spritprobleme der Grund für die Stallorder beim Großen Preis von Malaysia gewesen sein. Das berichtet "Auto Motor und Sport".

So hatte die Teamleitung um Christian Horner nach dem letzten Boxenstopp des in Führung liegenden Mark Webber den Code "Multi 21" angeblich nur deshalb ausgegeben, weil sie fürchtete, dem Boliden des Australiers könnte der Sprit ausgehen.

Der Code "Multi 21" fordert die Piloten auf, den Wagen mit der Nummer 2 vor dem mit der Nummer 1 ins Ziel kommen zu lassen. Weltmeister Sebastian Vettel hatte sich über diese Anordnung aber hinweggesetzt und seinen Teamkollegen Webber, der seine Motoreinstellung längst auf einen spritsparenden Modus umgestellt hatte, überholt.

Grund für den erhöhten Spritverbrauch Webbers dürfte die Tatsache sein, dass der 36-Jährige den Großteil des Rennens an der Spitze des Feldes und somit ohne Windschatten gefahren war. Da die Spitzengruppe stets eng beisammen lag, hatte Webber die Geschwindigkeit auch nicht drosseln können.

Unklar ist, ob der für sein Manöver teils heftig kritisierte Vettel über die Hintergründe der Teamanordnung Bescheid wusste.

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