Mercedes-Pilot Nico Rosberg hat im Gegensatz zu Weltmeister Sebastian Vettel beim Großen Preis von Malaysia nicht ernsthaft erwogen, gegen die ausgegebene Stallorder zu rebellieren.

Der Wiesbadener räumte aber ein: "Ich habe mir das gut überlegt, bevor ich die Anweisungen, die Ross Brawn mir gegeben hat, respektiert habe." Das Problem sei vielmehr gewesen, dass "wir das vorher nicht abgesprochen hatten. Das war der Fehler, den wir gemacht haben."

Grundsätzlich habe er kein Problem mit einer Stallorder, solange sie von beiden Fahrern respektiert werde. "Wenn ich vorne liege und Lewis hinter mir ist, und er das respektiert - und umgekehrt - dann ist alles okay", sagte Rosberg vor dem Großen Preis von China. Die Vorfälle in Malaysia habe man diskutiert und für die Zukunft alles geklärt.

Beim letzten Rennen vor drei Wochen hatte Rosberg seinen am Ende drittplatzierten Teamkollegen Lewis Hamilton in der Schlussphase des Rennens nicht überholt, obwohl er ganz offensichtlich schneller war. Vettel hingegen zog gegen die Stallorder an seinem in Führung liegenden Red-Bull-Kollegen Mark Webber vorbei und gewann das Rennen.

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