In der Krise zwischen Weltmeister Sebastian Vettel und Mark Webber hat Red-Bull-Teamchef Christian Horner seine beiden Fahrer trotz aller Probleme zur Einigkeit aufgerufen.

"Der größte Feind darf nicht der eigene Teamkollege sein, das sage ich ganz deutlich. Mark und Seb müssen gemeinsam gegen die Anderen kämpfen", sagte Horner der "Bild": "Wir haben ihnen sehr klargemacht - und ich betone 'sehr klar' -, dass das Letzte, was wir sehen wollen, ist, dass sich unsere beiden Autos berühren."

Die Eskalation des Streits kommt für den 39-Jährigen derweil nicht überraschend. "Glauben Sie mir, das ist alles nicht neu für uns. Diese Spannungen sind seit Malaysia nur öffentlicher geworden, als sie es bisher waren", sagte der Brite.

Vettel hatte eine Teamorder missachtet und war an seinem in Führung liegenden Teamkollegen vorbeigezogen. Red Bull verkündete wegen des daraus resultierenden Streits, in Zukunft wegen der Vorfälle auf eine Stallorder zu verzichten.

"Die angespannte Situation zwischen Mark und Seb gibt es im Grunde schon seit 2010", sagte Horner. Der "entscheidende Vertrauensbruch" sei damals eine Kollision in Istanbul gewesen, zuvor hatte Webber Vettel nicht passieren lassen.

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