Lotus kämpft um Kimi Räikkönen (33):

Trotz der Gerüchte um einen Wechsel des Finnen zu Red Bull in der nächsten Formel-1-Saison geht der Rennstall von einem Verbleib seines Stars aus.

"Wir sind da, wo wir sein wollen, er ist da, wo er sein will. Und ich kann garantieren, dass Kimi nicht die Art Mensch ist, die irgendeinen Vorvertrag unterschreibt", sagte Lotus-Mitbesitzer Gerard Lopez: "Wenn wir ihm weiter das geben, was er will, dann sehe ich keinen Grund für ihn, woanders hinzugehen."

Das Verhältnis zwischen dem Finnen und Lotus sei ausgezeichnet.

Red Bull hatte zuletzt nach dem offenen Bruch zwischen Weltmeister Sebastian Vettel und Mark Webber öffentlich Interesse an einer Verpflichtung von Räikkönen bekundet.

"Kimi Räikkönen ist jemand, der bei uns auf der Liste für das nächste Jahr steht", sagte der mächtige Motorsportberater Helmut Marko. Und Red-Bull-Gründer Dietrich Mateschitz meinte: "Kimi ist cool und schnell und immer ein Kandidat."

Räikkönen gilt als guter Freund von Vettel und scheint einem Wechsel nicht abgeneigt:

"Was die Zukunft angeht, ist für mich klar: Ich will bei einem guten Team arbeiten und in einem guten Auto sitzen. Red Bull ist ein gutes Team, sie sind oft Weltmeister geworden, haben letztes Jahr alles gewonnen."

Lopez geht dagegen davon aus, dass Red Bull nach der Eskalation in der Stallorder-Affäre Räikkönen dazu benutzt, den internen Streit aus dem Fokus zu nehmen.

"Die haben ihre eigenen Probleme und denken vielleicht, dass ihnen so etwas hilft. Ich sehe allerdings nicht, wie das der Fall sein sollte. Ich glaube, dass Kimi bleibt."

Webbers Vertrag bei Red Bull endet nach der Saison. Der Australier steht angeblich vor einem Wechsel zu Porsche in die Langstrecken-Weltmeisterschaft.

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