Einige Formel-1-Teams haben erneut die hohen Ausgaben für die kommende Saison und die Kostenexplosion beklagt.

"Ich denke, nächstes Jahr wird wahrscheinlich das teuerste Jahr - da läuft etwas fundamental falsch", sagte Caterham-Teamchef und -Gründer Tony Fernandes am Rande des Großen Preises von Singapur. Dabei gehe es nicht nur um die Einführung der neuen Turbomotoren. "Die Teams haben es verpasst, die Kosten unter Kontrolle zu kriegen", bemängelte er.

Die Teams konnten bislang keinen Konsens finden. "Wenn zwölf Leute in einem Raum sich nicht einigen können, klingt das ziemlich lächerlich", betonte Fernandes.

"Die Teams haben gezeigt, dass sie nicht in der Lage sind, die Kosten zu kontrollieren", meinte Force-India-Teamchef Bob Fernley und forderte vom Internationalen Automobilverband Maßnahmen, um die Ausgaben zu regulieren.

Franz Tost vom Red-Bull-B-Team Toro Rosso machte sich vor dem Hintergrund der verdoppelten Kosten für die Triebwerkseinheiten 2014 gar für die komplette Abschaffung der Testfahrten stark.

"Aber die Teams waren dumm genug zu entscheiden, in der Saison zu testen", monierte Tost. Sein Rennstall habe dagegen gestimmt. "Und wer will die Tests? Die reichen Teams. Wie immer."

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