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Helmut Marko (l.) findet die Kritik an Sebastian Vettel überzogen
Sebastian Vettel (r.) liegt in der WM-Wertung aktuell nur auf Platz fünf © getty

Ein technischer Fehler hat Sebastian Vettel möglicherweise um den Sieg beim Kanada-GP gebracht.

Laut Helmut Marko hatte das Ortungssystem des Teams rund um den zweiten Boxenstopp des Heppenheimers die Positionen der Piloten im Feld falsch berechnet.

"Irgendwas ist mit dem GPS schiefgelaufen", sagte der Motorsportchef von Red Bull bei "Auto Bild motorsport". Daher sei Vettel nach seinem Reifenwechsel nicht an der vorher berechneten Stelle wieder auf die Strecke zurückgekommen.

Vor dem Boxenstopp lag Vettel vor seinem Teamkollegen Daniel Ricciardo, danach musste er sich hinter dem späteren Sieger einreihen.

"Sebastian hat in seiner Inlap Zeit hinter Hülkenberg verloren. Nach dem Stopp kam er dann direkt hinter Perez wieder raus. Daniel hatte auf seiner Runde in die Box dagegen freie Fahrt und konnte richtig angasen, weil er noch etwas weiter von Hülkenberg entfernt war als Vettel zuvor", sagte Marko.

Ricciardo profitierte anschließend von den technischen Problemen bei Nico Rosberg und verdrängte den bis dahin führenden Mercedes-Piloten von Platz eins. Vettel kam nur auf den dritten Rang.

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