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Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo hat nach seiner Kritik am neuen Formel-1-Reglement und seiner Drohung von einem möglichen Abschied der Scuderia in Richtung Langstrecken-WM einen Brief an Formel-1-Boss Bernie Ecclestone geschrieben.

Darin versicherte Montezemolo, Ferrari werde in der Formel 1 bleiben, mahnte jedoch dringend notwendige Änderungen an.

Montezemolo schlug Ecclestone für die Woche vor dem Großen Preis von Italien im September in Monza ein Treffen in Maranello vor, bei dem Teams, Sponsoren und TV-Anstalten mit Vertretern des Automobil-Weltverbandes FIA über die Zukunft der Formel 1 diskutieren sollen. Das berichtete die Tageszeitung "Corriere della Sera" am Sonntag.

Seit Beginn dieser Saison haben "grünere" Hybrid-Turbomotoren die bisherigen Saugmotoren ersetzt, zudem ist der Spritverbrauch pro Rennen stark reglementiert. Nicht nur Ferrari kritisiert darüber hinaus den deutlich weniger aggressiven Klang der neuen Motoren. Dies habe unter anderem einen starken Zuschauerrückgang der Rennen im Fernsehen bewirkt.

Ferrari ist als einziges Team seit dem ersten Rennen im Jahr 1950 dabei und hat in dieser Zeit 16 Konstrukteurs- und 15 Fahrer-Weltmeisterschaften gewonnen.

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