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Nach dem Abgang von Teamchef Stefano Domenicali, der im April seinen wohl nicht ganz freiwilligen Rücktritt eingereicht hatte und durch Marco Mattiacci ersetzt wurde, setzt Ferrari weiter auf Veränderung.

Zehn neue Techniker wurden laut der "Gazzetta dello Sport" in den letzten Tagen unter Vertrag genommen, darunter drei Motoren-Experten, die von Mercedes nach Maranello wechseln.

Hinzu wurden drei Aerodynamiker von Red Bull angeheuert. Sie sollen unter der Leitung des Technischen Direktors James Allison arbeiten.

Für die Weiterentwicklung des Simulators wird angeblich ein weiterer Experte aus dem Red-Bull-Team erwartet. Ferrari arbeitet schon seit acht Monaten zusammen mit Testfahrer Pedro de la Rosa an diesem Projekt.

Ferrari hatte zuletzt heftig um die Dienste von Red Bulls Stardesigner Adrian Newey geworben. Dem Engländer, der bereits vor der Vertragsverlängerung mit Red Bull mit rund neun Millionen Euro Jahresgehalt zu den Topverdienern der Branche zählte, sollen die Italiener in ihrem letzten Vorstoß rund 15 Millionen Euro pro Jahr geboten haben.

Für Newey selbst war ein Wechsel allerdings kein Thema. Auch um den pensionierten Ross Brawn buhlt Ferrari laut italienischen Medien in der Hoffnung, ein wettbewerbsfähiges Auto zu entwickeln.

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