vergrößernverkleinern
Christian Klien fuhr seine erste Formel-1-Saison im Jaguar-Racing-Team 2004 © getty

In Jerez fährt Sebastian Vettel erstmals seit Bekanntwerden seines Wechsels im Red Bull - und erleidet einem Getriebeschaden.

Von Kristina Heidenreich

München - Drei Tage nach seinem Sensationssieg von Monza war Sebastian Vettel in seinem Toro Rosso bereits wieder auf der Rennstrecke unterwegs.

Beim letzten gemeinsamen Test der Formel-1-Teams im spanischen Jerez steuerte der Heppenheimer zum ersten Mal seit Bekanntgabe seines Wechsels den Boliden seines zukünftigen Rennstalls Red Bull.

Doch die Testfahrten liefen für den WM-Neunten nicht reibungslos. Der 21-Jährige blieb mit einem Getriebeschaden liegen und brachte es in seinem RB4 auf nur 60 Runden.

In 1:19,878 Minuten fuhr Vettel dennoch die zweitschnellste Zeit des Tages.

Bevor der Youngster am Freitag wieder für Toro Rosso testen wird, absolviert er am Donnerstag noch weitere Fahrten für Red Bull.

Klien Tagesschnellster

Über eine halbe Sekunde schneller als Vettel war der Tagesbeste Christian Klien im BMW Sauber, der insgesamt 84 Runden absolvierte. Wie die meisten Teams auch konzentrieren sich die Weiß-Blauen auf die Abstimmung für die anstehenden Rennen in Übersee.

Außerdem testete Klien verschiedene aerodynamische Komponenten für die restlichen vier Rennen der Saison.

Heidfeld statt Kubica

"Nach einem ganzen Testtag, der völlig ohne Probleme ablief, konnte ich den Ingenieuren eine Menge Feedback über die neuen Komponenten geben. Der neue Streckenbelag auf Teilen der Strecke bietet besseren Grip", so Klien.

Der Österreicher wird am Donnerstag aber nicht wie geplant von Robert Kubica abgelöst. Der Pole laboriert an einer Zahninfektion. Nick Heidfeld wird die Tests für ihn übernehmen.

Cockpit-Tausch

Die drittschnellste Zeit fuhr Red-Bull-Reservefahrer Sebastien Buemi, der in Jerez ins Toro-Rosso-Cockpit stieg. Mechanische Probleme verzögerten den Start des Schweizers, der dann aber noch 88 Runden zurücklegte.

"Ich bin ziemlich glücklich. Es war ein sehr guter erster Tag und ich danke Red Bull für die Möglichkeit, das Auto zu testen", erklärte er.

McLaren testet KERS

Nachdem einen Tag zuvor bereits Honda und Williams das Energie-Rückgewinnungssystem KERS testeten, erlebte Gary Paffett im McLaren-Mercedes seine KERS-Premiere. Die Zeit von 1:20,602 Minuten bedeutete für den Briten Platz vier.

Tagesfleißigster mit 94 Runden war der Japaner Kamui Kobayashi im Toyota, der auf den fünften Platz fuhr (1:20,759 Minuten).

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel