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Sebastian Vettel testet in Jerez für seinen zukünftigen Rennstall Red Bull © imago

Auch an seinem zweiten Testtag für Red Bull bleibt Sebastian Vettel nicht von Problemen verschont, fährt aber dennoch Bestzeit.

Von Kristina Heidenreich

München - Am dritten Testtag kam der Regen nach Jerez de la Fronterra. Nach zwei sonnigen und warmen Tagen in Südspanien zogen am Donnerstag bereits am Morgen Wolken auf. Doch während es vormittags trocken blieb, kam am Mittag der Regen.

So absolvierten die meisten Fahrer deutlich weniger Runden als noch am Mittwoch.

Bei nur 37 gefahrenen Runden war Sebastian Vettel nach seinem Getriebeschaden vom Vortag auf der Teststrecke von Jerez nicht zu schlagen.

In 1:18,001 Minuten legte der Heppenheimer, der wie schon am Mittwoch im Cockpit seines zukünftigen Teams Red Bull Platz nahm, die schnellste Zeit des Tages hin.

Motorwechsel bei Vettel

Doch auch an seinem zweiten Testtag für Red Bull bleib der 21-jährige Monza-Sieger nicht von Problemen verschont. Die "Happy Hour", die Zeitspanne, in der die Strecke am schnellsten ist, verpasste der eigentliche Toro-Rosso-Fahrer. Ein unplanmäßiger Motorwechsel hatte Vettel und sein Team aufgehalten.

Kaum war er auf der Strecke setzte der Regen ein. Nach einigen Runden auf Regenreifen beendete Red Bull die Testfahrten. Am letzten Tag wird Sebastien Buemi wieder das Lenkrad übernehmen. Der Schweizer war am Mittwoch und Donnerstag im Toro Rosso unterwegs.

Vettel steigt für die abschließenden Tests im Hinblick auf die noch ausstehenden Grand Prix wieder in den Toro Rosso.

Heidfeld ersetzt Kubica

Vettel dicht auf den Versen war am Donnerstag Nick Heidfeld. Der BMW-Sauber-Pilot sprang für den wegen Zahnproblemen ausgefallenen Robert Kubica ein.

Der 31-Jährige kam immerhin auf 70 Runden. Seine schnellste von 1:18,167 Minuten bedeutete für den Mönchengladbacher Platz zwei an diesem Tag. Heidfeld teste für die Weiß-Blauen das mechanische und aerodynamische Set-up.

Am Freitag beendet der WM-Fünfte mit allgemeinen Abstimmungen im Hinblick auf die restlichen Rennen die Testtage von Jerez.

Renault auf Rang drei

Mit nur 36 Runden legte Renault-Pilot Lucas di Grassi die wenigsten Kilometer zurück. Doch der Brasilianer fuhr mit seiner Runde von 1:18,999 Minuten auf Rang drei.

"Je mehr Runden ich fahre, desto selbstbewusster werde ich", sagte di Grassi im Anschluss. "Wir sind zwar nicht im Regen gefahren, aber wir konnten am Morgen einige Teile testen, so dass das Team sie mit ins nächste Rennen nehmen kann."

Glock am Freitag im Toyota

McLaren-Mercedes und Honda testeten weiter mit dem neuen KERS. McLaren Test-Pilot Pedro de la Rosa fuhr die viertschnellste Zeit des Tages (1:19,281 Minuten). Für Honda brachte Alexander Wurz die meisten Runden des Tages auf die Strecke. Mit der Zeit von 1:19,499 Minuten wurde der Österreicher Fünfter.

Kamui Kobayashi (1:19,863 Minuten/7.) im Toyota wurde von Hydraulikproblemen aufgehalten. Am Freitag wird Timo Glock für den letzten offiziellen gemeinsamen Test der Formel-1-Saison in den Toyota steigen.

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