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Seit 2003 ist Pedro de la Rosa bei McLaren als Ersatz- und Testfahrer aktiv © getty

Zum Abschluss der letzten offiziellen gemeinsamen Testtage in Jerez fährt Silberpfeil-Pilot Pedro de la Rosa die schnellste Zeit.

Von Kristina Heidenreich

München - McLaren-Testpilot Pedro de la Rosa fuhr zum Abschluss der Testtage von Jerez de Frontera die schnellste Zeit des Tages.

Hatten Regenschauer am Vortag noch zu Unterbrechungen der Testfahrten geführt, konnten die Rennställe bei Sonnenschein und über 30 Grad Celsius am Freitag ihr Programm wie geplant absolvieren.

Der Spanier brachte es auf 90 Runden auf dem Circuito de Jerez und eine Bestzeit von 1:18,992 Minuten.

Neben der Arbeit mit dem neuen KERS nutzte McLaren die Testfahrten in Südspanien wie die anderen Teams auch für die Abstimmung auf die verbleibenden Rennen in Asien und Südamerika.

Heidfeld erneut auf Rang zwei

Wieder auf Rang zwei fuhr BMW-Sauber-Pilot Nick Heidfeld, der 98 Runden auf die Strecke brachte.

Mit seiner Zeit von 1:19,250 Minuten verwies er wie schon am Donnerstag den Brasilianer Lucas di Grassi (1:19,280 Minuten) im Renault auf den dritten Platz.

Nick Heidfeld, der für den unter Zahnschmerzen leidenden Robert Kubica am Vortag eingesprungen war, konzentrierte sich auf die mechanische und aerodynamische Weiterentwicklung des F1.08.

"Zur Verbesserung des Set-Ups haben wir einige vielversprechende Lösungen gefunden", meinte der Mönchengladbacher im Anschluss.

Vettel wieder im Toro Rosso

Nach zwei Tagen im Red-Bull-Cockpit absolvierte Sebastian Vettel die letzten Testfahrten für die restlichen Rennen dieser Saison wieder im Toro Rosso und fuhr bei 93 abgespulten Runden auf den vierten Platz (1:19,470 Minuten).

Einen Platz hinter dem Heppenheimer fuhr Sebastien Buemi für Red Bull ein (1:20,005 Minuten). Für Vettel war es wahrscheinlich der letzte Test im Toro Rosso.

Glock erlebt hektischen Tag

Timo Glock stieg für den Japaner Kamui Kobayashi ins Toyota-Cockpit und lieferte die sechstschnellste Zeit von acht Fahrern ab.

Der 26-Jährige hatte am Freitag allerdings so seine Probleme: "Es war ein hektischer Testtag, weil wir für die verschiedenen Strecken, die noch kommen, viel Arbeit zu erledigen hatten."

Ihr Programm absolvierte die Toyota-Crew ohne besondere Vorkommnisse, doch das Wetter vom Vortag hatte seine Spuren hinterlassen: "Es war heute immer noch etwas schwierig zu fahren, weil der Regen vom Donnerstag nur eine Linie ermöglichte. Der Rest war sehr dreckig", bilanzerte Glock, der mit 111 Runden am Freitag das größte Programm abspulte.

Nico Rosberg (1:22,806 Minuten) im Williams fuhr bei 102 Runden die langsamste Zeit der acht Fahrer.

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