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Fernando Alonso gewann den Weltmeistertitel 2005 und 2006 © getty

Nach den Tests in Jerez zieht der Spanier ein sehr positives Fazit über seinen Ferrari. Auch wenn es zur Bestzeit nicht reicht.

Von Jessica Pulter

Jerez/München - Fernando Alonso hat sich neu verliebt. Seine Angebetete ist schnell, kurvig und vor allem rot.

"Das ist das beste Auto, das ich jemals hatte", sagt der zweimalige Weltmeister über seinen neuen Formel-1-Boliden aus dem Hause Ferrari.

Nach bislang drei Testphasen steht für den Spanier fest, dass sein F10 in dieser Saison ganz vorne mitmischen wird.

Denn Ferrari hat noch längst nicht alle Karten aufgedeckt, wie Alonso spanischen Medien verriet. 204254(DIASHOW: 2. Testserie in Jerez)

Bei Ferrari läuft es gut

Der erste Test in Valencia begann für Alonso in seinem neuen Team recht vielversprechend. Bestzeit für die Scuderia, auch wenn nicht alle Teams an den Start gegangen waren.

In Jerez waren dann andere Mannschaften schneller, doch der 28-Jährige bleibt gelassen.(DATENCENTER: Die Tests 2010)

"Red Bull, McLaren und Renault waren sehr schnell unterwegs", erklärt der Spanier. "Aber sie haben ihre Karten schon ausgespielt. Wenn ich in einem anderen Team fahren würde, dann hätte ich Ferrari auf der Rechnung, weil alles so gut läuft."

Scuderia dreht viele Runden

Alonso überzeugte mit seinem Boliden zuletzt auch in den Langzeittests. 269 Runden spulte er in der dritten Testphase ab, nur Nico Hülkenberg im Williams fuhr noch sechs Runden mehr.

Die Bestzeit von Jenson Button verpasste Alonso dabei zwar um 1,244 Sekunden, die Konkurrenz ist trotzdem beeindruckt.(DATENCENTER: Die Saison 2010 im Überblick)

"Ferrari hat einen sehr starken Wagen", meint Button. "Wenn man sich die Runden anschaut, dann sind die sehr konstant. Ich glaube, Ferrari hat derzeit eine bessere Konstanz als alle anderen."

Noch Verbesserungsbedarf

Verbessern möchte Alonso auf jeden Fall noch die Runden mit wenig Benzin an Bord. 180745(DIASHOW: Teams und Fahrer 2010)

"Da waren Red Bull und McLaren einfach schneller", erklärt der Spanier, "und daran werden wir unsere Versuche, den F10 nach vorne zu bringen, in Barcelona messen lassen."

Die vierte und letzte Testphase beginnt am Donnerstag.

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