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Weltmeister Sebastian Vettel fährt seit 2009 für Red Bull in der Formel 1 © imago

Am letzten Testtag in Jerez kommt der Weltmeister auf Rang acht. Ein Heidfeld-Konkurrent überzeugt nicht. Barrichello ist vorne.

Jerez - Weltmeister Sebastian Vettel und Nico Rosberg haben sich zum Abschluss der zweiten Testwoche der Formel 1 in Jerez deutlich zurückgehalten. (STATISTIK: Die Resultate aus Jerez)

Red-Bull-Pilot Vettel begnügte sich nach Rang sechs vom Samstag am Sonntag mit dem achten Platz und lag mit 1:22,222 Minuten knapp zweieinhalb Sekunden hinter Sieger Rubens Barrichello im Williams-Cosworth.

Unmittelbar vor Vettel landete Mercedes-Pilot Rosberg, nachdem dessen Teamkollege Michael Schumacher am Freitag und Samstag Erster und Dritter war.

Dritter wurde Ferrari-Pilot Fernando Alonso aus Spanien. 349532(Bilder)

Heidfeld-Konkurrent Senna fährt hinterher

Der Brasilianer Bruno Senna war als Fünfter im Renault mehr als eine Sekunde langsamer als Nick Heidfeld am Tag zuvor. "Quick Nick" hatte sich mit der Bestzeit am Samstag nachdrücklich als Ersatzmann bei Renault für den verletzten Polen Robert Kubica empfohlen. (DATENCENTER: Rennkalender 2011)

Somit dürfte einer Rückkehr des Mönchengladbachers in die Formel 1 nichts mehr im Wege stehen. Heidfeld fuhr zuletzt Ende vergangenen Jahres für den Rennstall Sauber, bekam aber für die neue Saison keinen weiteren Vertrag bei den Schweizern.

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Renault-Teamchef Bouiller zufrieden

Nach dem Test in Jerez erklärte auch Renault-Teamchef Eric Boullier: "Er hat gut mit der Mannschaft gearbeitet, gutes Feedback gegeben und das Auto während des gesamten Tages verbessert."

Bei den Test am Samstag unterbot Heidfeld auch die bisherige Bestzeit von Stammpilot Vitali Petrov um mehr als zwei Sekunden.

Lob von deutschen Weltmeistern

Lob erhielt Heidfeld auch von den beiden deutschen Weltmeistern. "Soweit ich das gesehen habe, hat er einen guten Job gemacht", sagte Champion Sebastian Vettel: "Mal sehen, ob er mit der Rente noch ein bisschen warten kann."

Rekordweltmeister Michael Schumacher meinte: "Nick ist schon Ende des vergangenen Jahres gut gefahren, daher ist das jetzt keine Überraschung für mich."

Renault muss einen möglichst erfahrenen Ersatzmann für Kubica finden, da der 26 Jahre alte Pole am vorigen Sonntag als Gaststarter bei einer Rallye schwer verunglückt war und sich zahlreiche Knochenbrüche zugezogen hatte.

"Nur SMS" für verletzten Kubica

Am Mittwoch soll er ein drittes Mal operiert werden, diesmal am gebrochenen rechten Ellbogen. Wegen der hohen Belastung für den Polen hat ihm Heidfeld bislang "nur SMS geschrieben".

"Alles andere wäre sinnlos gewesen", meinte er. Allerdings will er in naher Zukunft noch persönlich Kontakt zu seinem früheren Teamkollegen aufnehmen.

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